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#040 - Georgien (Teil 8, über den Lagodekhi- zum Vashlovani-Nationalpark und weiter nach Armenien)

21. September 2025: Von Badiauri nach Marneuli

Der Sturm hat sich gelegt und die Morgensonne kommt raus. Der heutige Tag wird viel Abwechslung in der Wegeführung bieten. Los geht's mit zehn Kilometer Ruckelpiste. Die großen Wasserlöcher kann ich meist umfahren. Oder ich fahr mittendurch und Reifen und Felgen werden sauberer.

Es folgen angenehme Straßen, allerdings mit viel auf und ab. Ich treffe ein Paar aus der Schweiz auf Radreise. Endlich mal wieder! Sie sind seit einem Jahr unterwegs von Singapur nach Bern. Netter Austausch.

Weiter auf der Autobahn mit breitem Standstreifen. Nicht der Hit, aber okay. Ich erreiche Tbilisi. Stau am Stadtrand! Die Straße ist ziemlich verstopft, ich kann mich aber meist ganz gut durchschlängeln. Nach einem Einkaufszentrum läuft der Verkehr wieder. Ich muss einen Umweg fahren, um Richtung Süden zu kommen. Eine Fußgängerbrücke, natürlich nur Treppen, führt über Eisenbahnanlagen. Ich schaffe es gerade so, mein bepacktes Rad die Treppen hochzuwuchten. Runter ist etwas einfacher. Ein Stück weiter lande ich auf einem Trampelpfad über eine Eisenbahnbrücke - eine Spezialität von mir, die mich in Sachsne-Anhalt schon mal fast Kopf und Kragen gekostet hätte. Auch hier kommt, kaum bin ich am anderen Ufer des Mtkvari ein Güterzug. Der ist zwar langsam, auf der Brücke wäre es jedoch eng geworden.

Ich fahre auf der Schnellstraße nach Marneuli. Bergauf, eng, viel Verkehr, auch LKW und Raser. Kein Spaß. Entschädigt werde ich mit tollem Abendlicht und einem ruhigen, schönen Zeltplatz am Ufer eines kleinen Flüsschen.

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