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#040 - Georgien (Teil 8, über den Lagodekhi- zum Vashlovani-Nationalpark und weiter nach Armenien)

20. September 2025: Von Dedoplistskaro nach Badiauri

Zwei Ruhetage gönne ich mir in Dedoplistskaro. Routeplanen, Erholen, Homepage, wie üblich. Die Wettervorhersage ist gruselig, das tatsächliche Wetter dann aber nicht so schlecht. Für einen Abstecher zur Adlerschlucht, von denen fünf ihre Kreise am Himmel ziehen, reicht es.
Ein letztes Mal genieße ich das leckere Frühstück von Khatuna und wir verabschieden uns herzlich. Nach Sighnaghi geht es mehrfach rauf und runter, vorbei an verträumten kleinen Dörfern. Ich schaue mir das St.-Nino-Kloster an. Sehr touristisch und nicht sonderlich beeindruckend. Das beste ist der Ausblick über die Alazani-Ebene auf den Kaukasus mit schneebedeckten Gipfeln.
Genau dasselbe gilt auch für Sighnaghi selbst. Kein wirklich schöner Ort, bis auf die Lage. Nichts wie weiter. Ein Stück weiter hält mich eine Reisegruppe aus Deutschland an. Netter, erfreulicher Austausch.

Ich lande auf der Schnellstraße nach Tbilisi. Auf Dauer anstrengend und ungemütlich. Dazu kräftiger Gegenwind. Es wird langsam dunkel. Ich biege auf einen Feldweg und folge ein Stück der in Bau befindlichen Neubautrasse. Tiefe Matschlöcher und ich saue meine Füße und mein Rad ziemlich ein. Im Dunkeln baue ich mein Zelt zwischen Weinanbau auf. Es stürmt und ich muss das Zelt gut verankern, an dem der Wind gewaltig rüttelt. Es übersteht die Probe gut.

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