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#041 - Armenien (Teil 1, über die Debedschlucht und den Sevansee nach Yerevan)

25. September 2025: Vom Pushkin-Pass nach Dilijan

Ich hatte mit Nachtfrost gerechnet, da im Ort fünfhundert Meter tiefer drei Grad vorhergesagt waren. Sonderlich kalt war die Nacht jedoch nicht und die Morgensonne wärmt schnell. Bald bin ich im Vanadzor und nehme ein zweites Frühstück.

Bis Dilijan muss ich wieder hoch. Oben angekommen fahr ich auf Holperpiste durch drei alte, ursprüngliche Dörfer. Dilijan liegt im Tal und ich gönne mir noch zweihundert Höhenmeter zu einem Guesthouse. Bleiben siebenhundert für morgen früh.

Armenien, mein Eindruck nach den ersten Tagen. Das Land wirkt ordentlich und mit sich im Reinen. Die Infrastruktur ist einfach, aber funktional. Einfache Häuser, weder Protzbauten, noch verfallene Ruinen, abgesehen von riesigen Industriekomplexen, die maximal Schrottwert haben. Große Felder, Kartoffeln werden per Hand aufgelesen. Wenig Verkehr, alte Autos und LKW, kaum Protzautos, schmale Straßen in gutem Zustand. Die LKW-Fahrer sind allerdings rücksichtsloser, hupen selbstbewusst und fahren dicht und schnell an mir vorbei. Dafür sind die Menschen etwas zugewandter und kontaktfreudiger als in Georgien.

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