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#069 – Der Nordwesten Islands: Vom Mývatn zum Fährhafen Seyðisfjörður

13. bis 22. Juli 2026: Der letzte Abschnitt meiner Islandreise führt mich entlang einsamer Küstenabschnitte, wandernd durch wundervolle Schluchten entlang des Jökulsagljufur und über einige Hügel bis zum Fährhafen Seyðisfjörður. Das Wetter wird immer besser und bremst mich gar nicht mehr aus.

13. Juli 2026: Vom Mývatn nach Mánárbakki

Den Sturm in der letzten Nacht haben ich und mein Zelt gut überstanden, doch jetzt regnet es und das soll laut diverser Vorhersagen mehr oder weniger so bleiben. Ich bin unschlüssig, was ich tun soll. Also erstmal in Ruhe frühstücken und wieder ins Zelt.

Es regnet nicht so dolle. Ich hätte Rückenwind und der Gemeinschaftsraum lockt nicht so sehr: zugig, kein WLAN und, besonders übel, keine Steckdosen.

Also los! Húsavík ruft! Ich starte um elf. Flott komme ich durch die wellige, eher reizarme, aber nicht -lose Landschaft. Als ich ankomme, finde ich den Ort gar nicht so toll - paar hübsche Boote im Hafen, paar hübsche Häuser, der Campingplatz scheint mäßig. Also kaufe ich ein und radle noch 24 Kilometer zum nächsten Platz - direkt am Meer, familiär geführt.

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