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#061 – Die südöstlichen Ausläufer des Vatnajökull

18. bis 22. Mai 2026: Ich fahre weiter auf der Küstenstraße, von denen viele Schotterpisten zu den Gletschern und ihren Seen abgehen.

18. Mai 2026: Von Skatafell nach Hoffell, Wanderung zur Hvannagil-Schlucht

Ich schlafe bis acht Uhr durch und komme als letzter vom Campingplatz los, der sich gestern noch gut gefüllt hat. Bis zum Startpunkt meiner kleinen Wanderung ist es nicht weit. In der Raftagil-Schlucht muss ich mehrmals den Bach queren. Das geht aber gut von Stein zu Stein. Die mitgeführt Trekkingsandalen bleiben trocken. Durch ein Hochtal erreiche ich den Aussichtspunkt in die Hvannagil-Schlucht mit ihren bunten Liparitbergen. Auf dem Rückweg komme ich noch an einem kleinen See vorbei. Drei Stunden bin ich komplett alleine in der schönen Bergwelt.

Bis Höfn radle ich zwei Stunden. Einkaufen. Fish and Chips für 30 € im Restaurant.

Ich will versuchen, bei der Zufahrt zum Hoffell-Gletscher wild zu zelten. Es gibt aber nichts Passendes und Richtung Gletscher ist das Zelten verboten. Ich frage in einer Unterkunft, wo ich zelten kann. Nirgendwo hier, so der freundliche Mann. Die Nachbarn und so. Aber ich könnte ja Richtung Gletscher fahren. Da sei es zwar verboten, es würde aber niemand kümmern.

Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Es sind noch vier Kilometer Huckelpiste. Der Gletscher hat einen schönen See mit Eisbergen drauf. Ich finde ein kleines, geschütztes Stückchen Wiese für mein Zelt, ein letztes Auto verschwindet und ich bleibe unbehelligt.

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