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#060 – Über Pässe und entlang der Fjorde im Osten Islands

14. Mai 2026: Rund um Hallormsstaður

Ich bleibe heute hier, versuche, in Ruhe auf der Insel anzukommen und erkunde zu Fuß die Gegend. Der Morgenhimmel ist von den verschiedensten Vogellauten erfüllt, die mich in ihrer Vielfalt und Originalität verblüffen und unterhalten.

Der erste Spaziergang führt mich durch einen Wald, vermutlich angepflanzt. Die verschiedenen Bäume und Sträucher sind noch kahl, fangen aber gerade an zu treiben und das sieht sehr hübsch aus. Auf dem Boden wächst dickes, weiches Moos, dazwischen riesige, leuchtend grüne Bodenflechten, wie ich sie noch nie gesehen habe.

Der zweite Spaziergang führt zu einer hübschen Schlucht, in die sich ein Wasserfall stürzt. Auch hier bin ich ganz alleine.

Das ist beim Hengifoss anders. Dorthin radle ich noch am frühen Abend. Sonnenuntergang ist erst um 22 Uhr. Ein großer, gebührenpflichtig Parkplatz empfängt mich. Einige andere Leute sind wie ich noch zu später Stunde auf dem gut ausgebauten Weg zu einem der höchsten Wasserfälle Islands unterwegs.

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