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#039 - Georgien (Teil 7, von Tbilisi nach Omalo)

Durch den Tbilisi-Nationalpark fahre ich zurück an den Fuß des Kaukasus und über den berühmten Abano-Pass nach Omalo im abgelegenen Tuschetien, wo ich mich erhole und alte Dörfer besuche.

31. August 2025: Von Tbilisi nach Khevsurtsopeli

Erstaunlicherweise bin ich gar nicht so aufgeregt und ängstlich wie sonst, wenn ich nach längerem Aufenthalt wieder aufbreche. Es schimmert sogar etwas Abschiedsschmerz von Tbilisi durch. Das ist neu und fühlt sich wahrhaftig an. Tbilisi hat mir wirklich gut gefallen. Hinzu kommt die zunehmend wachsende Gewissheit, dass beim Radeln Routine und Genuss aufkommen, die mir gibt Stärke.

Auf erträglicher Hauptstraße geht es raus aus der Stadt und rein in die Berge des Tbilisi Nationalpark. Über tausend Meter rauf in der brütenden Sonne, knapp vierzig Grad zeigt der Tacho. Mein Schädel brummt.

Erst in der Höhe führt die Straße durch schattenspendenden Wald. Wunderschöner Buchenwald. Eines Nationalparks würdig. Der Wald versüßt mir die Abfahrt, genauso wie der feine Asphalt und - endlich - zwei einwandfrei funktionierde Bremsen.

Mein Zelt schlage ich auf einem Hügel neben einem Steinturm auf, Blick in den Sonnenuntergang.

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