#042 - Armenien (Teil 2, Yerevan und Umgebung)
28. September bis 3. Oktober2025: Yerevan hat viel zu bieten. Moderne Stadtstruktur. Viele Plätze und Parks. Sehr viele Autos. Museen. Mir wird nicht langweilig und ich genieße die angenehme Atmosphäre.
28. September 2025: Yerevan – Blaue Moschee, Historisches und Kinderkunstmuseum, klassisches Konzert
Yerevan ist eine moderne Metropole und hat flächendeckend Großstadtflair. Keine Altstadt, keine engen, verwinkelten Gassen, kein historischer Charme. In der Sowjetzeit wurden breite, sehr breite Boulevards angelegt. Voluminösen Gebäude, durchaus mit Flair. Viele Parks und Plätze. Und Wasserspiele, Wasserspiele, Wasserspiele. Das macht die Stadt angenehm.
Die vielspurigen Straßen sind vollgestopft mit Autos. Viele dicke Schlitten, Limousinen, Sportwagen, SUV. Darin sitzt es sich im Stau natürlich angenehmer. Auch in Armenien also eine große Schere zwischen Reich und Arm.
Ich schaue mir die Blaue Moschee an, die letzte verbliebene in Yerevan. Die anderen wurden zerstört. Über den Park, der von einem aus Armenien stammenden, in den Vereinigten Staaten zu viel Geld gekommenen Paar finanziert wurde und tausende, verspielte Wasserfontänen hat, komme ich zum Historischen Museum mit beeindruckender, archäologische Sammlung. Millionen von Jahren alte, steinzeitliche Faustkeile. Mir wird verspürbar, welch lange, reiche und wechselvolle Geschichte Armenien hat.
Ich komme an der Babajanian-Konzerthalle vorbei. Heute Abend werden Trios gespielt von Bach und Schostakowitsch. Karte neun Euro. Ich darf im verwaschenen T-Shirt rein.
Ich geh noch ins Kinderkunstmuseum. Schöne Bilder, aber etwas enttäuschend. Ist schon ziemlich ausgefeilt, was die neun bis sechzehnjährigen so produziert haben. Scheint mir nicht so frei von den Erwartungen der Erwachsenenwelt. Naja, früh übt sich...
Abends das klassische Konzert, danach Wasserspiele auf dem Platz der Republik, bunt beleuchtet und rhythmisch, von Musik hinterlegt, Klassik und Pop im Wechsel.





















