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#068 – Im Norden Islands von Húnaver zum Mývatn

5. bis 12. Juli 2026: Bei gemischtem, teilweise sehr stürmischem Wetter radle ich entlang einiger Fjorde im Norden und über Akureyri zum Mývatn. Meine Schaltung streikt, so dass ich zwei Tage mit nur zwei Gängen unterwegs bin. Ich bekomme das Problem aber einigermaßen in den (Schalt-)Griff.

5. Juli 2026: Von Húnaver nach Hólar

Ein langer Berg direkt nach dem Frühstück verlangsamt mein Vorankommen. Später erledigt diesen Job bei nahezu wolkenlosem Himmel ein kalter, strammer Gegenwind. Dann taucht überraschenderweise ein hübsches Freilichtmuseum am Straßenrand auf. Guck ich mir an.

So bin ich mit 45 Kilometern aufm Tacho erst um fünf in Sauðúrkrókur. Im Supermarkt mache ich fette Beute. Dringend nötig, denn meine Vorräte haben Ebbe.

Ich will noch nach Hólar. Die Küste lang hab ich leichten Rückenwind. Es sind erstaunlich viele Fahrzeuge mit Pferdeanhänger und Wohnwagen unterwegs, auch ins Seitental nach Hóras. Mir schwant Übles.

Vor Ort stehen sie alle dicht gedrängt auf einer Wiese. Das ist zum Glück nicht der Campingplatz. Der liegt verträumt mitten im Wald, ist klein und süß und ich fast der einzige Gast. Ein einheimischer Spaziergänger erklärt, dass es sich um ein nationales Pferdesportevent handelt. Findet alle zwei Jahre statt und dauert die ganze Woche.

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