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#067 – Auf der „35“ durchs Hochland

1. und 2. Juli 2026: Ruhetag in Kerlingarfjöll und weiter nach Hveravellir

Das Wetter sieht verschärft nach zwei Ruhetagen mit Abhängen aus. Heftige Schauer und starke Böen. Am zweiten Tag bringen die Schauer Schnee mit, während in Deutschland Rekordtemperaturen gemessen werden. Zwischendurch kommt immer die Sonne durch und was vorher furchterregend war, sieht plötzlich ganz friedlich aus. Auf den Bergen bleibt der Schnee liegen.

Das Wetter soll besser werden und ich spekuliere darauf, heute noch die vierzig Kilometer nach Hveravellir abzureissen. Der Wind steht günstig.

Um vier peitschen Wind und Regen nochmal ordentlich auf mein Zelt. Trotzdem packe ich zusammen und radle um fünf los. Ich komme gut voran, bleibe trocken und bin um neun am Ziel. Das Restaurant hat noch geöffnet, denn es muss noch eine Reisegruppe, deren Bus in einem Schlammloch stecken blieb, bewirtet werden. Ich konnte die Stelle leicht passieren und gönne mir jetzt eine sehr leckere Fischsuppe, dazu ein Bier.

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